| |  |  |  |  |  | Hilfe für Südasien:
Nationalspieler und Sternsinger bauen Brücken zu Kindern
Egidius Braun und Prälat Arnold Poll haben 1996 unter diesem Motto die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Kindermissionswerk / Die Sternsinger begründet.
Die Flutkatastrophe hat zahlreiche Hilfsprojekte zerstört. In über 200 Fällen hat das Kindermissionswerk - unser langjähriger Kooperationspartner in Mexico und Osteuropa - bereits Notfallhilfen veranlasst. Millionen Euro wurden freigegeben. |  |  |  |  |  |  |  |  | Von zwei beispielhaften Projekten in Indonesien und Sri Lanka liegen Bedarfsmeldungen für den Wiederaufbau vor:
Sumatra (Indonesien):
Wiederaufbau von Häusern und Trinkwasserversorgung
Der Norden Sumatras sowie einige vorgelagerte Inselgruppen - wie die Insel Nias - wurden von der Flutwelle getroffen. Die Steyler Missionare, die bereits seit vielen Jahren in Indonesien aktiv sind, engagieren sich in der betroffenen Region in der Katastrophenhilfe.
Zahllose Menschen haben auf der Insel Nias ihr Haus und ihren gesamten Besitz verloren. Zur Zeit sind sie in provisorisch errichteten Camps untergebracht.
Um diesen Menschen so schnell wie möglich wieder ein Zuhause zu geben, sollen für die betroffenen Familien kleine Häuser gebaut werden. In den neuen Dörfern sollen gleichzeitig Brunnen zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung gebohrt werden. Darüber hinaus unterstützen die Steyler Missionare die Menschen bei deren Bemühungen, sich eine neue Existenz aufzubauen.
Die zunächst auf der Insel Nias geplante Maßnahme ist auch in den weiteren stark betroffenen Regionen in Nordsumatra geplant.
Erbeten wird eine finanzielle Unterstützung für den Bau von 130 einfachen Häusern mit Latrinen in der ersten Phase auf der Insel Nias. In den Dörfern sollen vier Brunnen und acht Wasserreservoirs angelegt werden.
Pro Haus werden rund 1.000,00 Euro, pro Brunnen rund 1.250,00 Euro und pro Wasserreservoir rund 625,00 Euro veranschlagt. Dies ergibt eine Gesamtsumme von rund 140.000,00 Euro.
Sri Lanka:
Wiederaufbau der Schule in Matara
Die Schwestern der Kongregation „Sisters of Charity of Jesus an Mary“ arbeiten in verschiedenen Regionen Sri Lankas. Sie engagieren sich insbesondere im Bildungsbereich.
In Matara an der Südküste Sri Lankas (Diözese Galle) leiten die Schwestern eine weiterführende Schule, die direkt an der Küste liegt.
Am Tag des verheerenden Tsunamis waren acht der zehn Schwestern nicht in der Schule, um Hausbesuche zu machen. Diese Besuche abseits der Küste retteten ihnen das Leben. Zahlreiche Schüler, Mitarbeiter der Schule und eine Ordensschwester starben jedoch bei der Katastrophe. Die genaue Zahl der Opfer kann immer noch nicht benannt werden.
Das Schulgebäude wurde von der Flutwelle sehr stark beschädigt. Besonders betroffen ist das Erdgeschoss, wo auch die gesamte Einrichtung zerstört wurde.
Die Ordensschwestern bitten um finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau der zerstörten Klassenräume, für die Reparatur kleinerer Schäden sowie für den Kauf der gesamten Einrichtung. Neue Tische, neue Stühle, eine neue Bibliothek und neue Computer müssen angeschafft werden, eine Verlegung neuer elektrischer Leitungen und die Einrichtung neuer sanitärer Anlagen ist erforderlich.
Die Kosten betragen rund 50.000,00 Euro. Ein detaillierter Kostenplan kann erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden.
Hier wollen wir gerne helfen. Wer etwas geben kann, möge seinen Beitrag auf das Konto der Stiftung 89 862 957, BLZ 370 501 98 bei der Sparkasse KölnBonn mit dem Stichwort „Südasien“ überweisen. |  |  |  |  |  |  |  |  | SMOG e.V., Fulda
Die o.a. Buchstabenkombination bedeutet „Schule machen ohne Gewalt“. Dieser Verein, für den sich auch Fußballgrößen wie Rudi Völler und Sebastian Kehl einsetzen, möchte durch seine Aktivitäten gerade unter dem Eindruck der erschütternden Vorfälle am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt die Menschen und alle relevanten Institutionen zu einem gesamtgesellschaftlichen Konsens in diesem schwierigen Themenfeld bewegen. Diese große Aufgabe zu unterstützen, liegt sicher auch im Interesse der Stiftung.
Beschluss: 5.000,00 Euro |  |  |  |  |  |  |  |  | Förderverein Jugend, Soziales und Sport, Chemnitz
Dieser Förderverein, der dem Chemnitzer FC (=CFC) angegliedert ist, („Die Himmelblauen“, Vorsitzender Dr. E. Langer), sieht seine Aufgabe darin, Vereinsgebundene Jugendliche bei ihren Schularbeiten zu unterstützen und sie in kulturelle Aktivitäten einzubinden. Täglich werden 20-30 Jugendliche betreut. Ergänzend dazu hat der Förderverein eine kleine Arztstation installiert, um eine sportmedizinische Versorgung der Hortkinder, aber auch der jungen Fördertalente des CFC zu realisieren. Leider reichen dafür die vorhandenen Gelder nicht aus, obwohl die ärztlichen Leistungen ehrenamtlich erbracht werden. Das Projekt ist über die Zentrale des Liga-Verbandes bei der Stiftung gelandet.
Beschluss: 5.000,00 Euro |  |  |  |  |  |  |  |  | Kellerladen e.V., Köln
Die Initiative Kellerlade e.V. betreut junge oder arme Menschen mit verschiedenen sozialen Einrichtungen im Kölner Stadteil Bilderstöckchen.
Ein Schwerpunkt der Arbeit dieser Initiative ist die Heranführung von in- und ausländischen Jugendlichen in ein Arbeitstrainingsprogramm an eine spätere Berufsausbildung.
Beschluss: 4.000,00 Euro
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