Portrait

Egidius Braun, Dr. h.c. (geb. 27.02.1925) in Breinig war von 1973-1992 Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein und von 1992-2001 Präsident des deutschen Fußball-Bundes.

Darüber hinaus ist er bis auf den heutigen Tag seinem Heimatverein SV Breinig auf das engste Verbunden. In der UEFA war er in zahlreichen bedeutenden Funktionen tätig zuletzt als Schatzmeister.

Wie kein anderer vor ihm, hat Egidius Braun die soziale Komponente des Fußballs in den Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit gestellt.

Anfang der 70er Jahre wurde auf seine Initiative ein erstes Integrationsprogramm für ausländische Mitbürger aufgelegt, dem zu Beginn der 80er Jahre Initiativen zur Betreuung arbeitsloser Jugendlicher folgten. 1986 wurde die WM zum Startschuss für ein einmaliges Hilfswerk: der Mexico-Hilfe.

"Fußball ist mehr als ein 1:0" wurde zu seinem Lebensmotto.

In seiner Eigenschaft als DFB-Präsident begründete Egidius Braun Patenschaften mit großen Hilfs- und Aufklärungskampagnen wie "Keine Macht den Drogen" oder "Kinder stark machen" : Für die Hilfsprojekte in Mexiko und in Osteuropa ist das Kindermissionswerk in Aachen kompetenter Partner.

Der Deutsche Fußball-Bund hat Egidius Braun mit der Ernennung zum DFB-Ehrenpräsidenten ausgezeichnet und das Lebenswerk seines Präsidenten mit der Gründung der DFB-Stiftung Egidius Braun für Soziale Integration, Kinder in Not und Mexico-Hilfe gewürdigt.

Buchtipp: Die Biografie von Egidius Braun






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